Teil 11: El Yunque Nationalforst

Teil 11: El Yunque Nationalforst

Zwischen dem Atlantik und dem karibischen Meer liegt der einzige tropische Regenwald der USA. 1903 wurde er zum Nationalpark ernannt.

Ein Besuch im El-Yunque-Nationalforst ist ein ganz besonderes Erlebnis. Seine einzigartige Lage im Nordosten von Puerto Rico, umgeben vom karibischen Meer und dem atlantischen Ozean, vertuscht schon fast die geringe Flächengröße des Waldes von nur 113 km². Aufgrund seines ganzjährigen tropischen Klimas und der immensen Artenvielfalt unterscheidet er sich beträchtlich von allen anderen nationalen Wäldern der Vereinigten Staaten.

Schon der spanische König Alfons der XII. erkannte im Jahr 1876 die überregionale Relevanz des Regenwaldes – noch lange bevor er zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Das zentrale Grundbuchamt der USA ernannte das Gebiet am 17. Januar 1903 offiziell zum Luquillo Forest Reserve. 1935 wurde es in Caribbean National Forest umbenannt. Um die geschichtlichen und kulturellen Werte der Puerto Ricaner sowie seiner eingeborenen Volksstämme hervorzuheben, ließ der ehemalige U.S.-Präsident George W. Bush den Regenwald ein weiteres Mal umbenennen. Seit dem 2. April 2007 trägt er den Namen El-Yunque-Nationalforst.

Der Regenwald befindet sich an den Berghängen der Sierra de Luquillo Mountains. Die höchste Bergspitze El Toro ragt 1.065 Meter in die Höhe und nimmt den Großteil des Waldgebiets ein. Ganzjähriger Niederschlag und eine Durchschnittstemperatur von 21° Celsius schaffen eine fast dschungelartige Kulisse mit üppiger tropischer Vegetation, Klettergärten, Wasserfällen und Flüssen. (…)
 

Den vollständigen Artikel finden sie in Ausgabe 1/2012 des Münzen Journals…

 

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