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	<title>Münzen Journal</title>
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	<description>Ausgabe 1/2012</description>
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		<title>Edelmetalle: Wichtige Tipps für Einsteiger</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 14:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[April, Mai, Juni]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrgang 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Gold und Silber sind in aller Munde. Aufgrund der Schulden- und Finanzkrise investieren immer mehr Sammler in Edelmetalle und beschäftigen sich somit zum ersten Mal mit Bullionmünzen und Barren. Dabei stellt sich neben der Frage, was gekauft werden soll, auch die Frage, wo und wie gekauft werden soll und wie die erworbenen Stücke am besten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gold und Silber sind in aller Munde. Aufgrund der Schulden- und Finanzkrise investieren immer mehr Sammler in Edelmetalle und beschäftigen sich somit zum ersten Mal mit Bullionmünzen und Barren. Dabei stellt sich neben der Frage, was gekauft werden soll, auch die Frage, wo und wie gekauft werden soll und wie die erworbenen Stücke am besten gelagert werden.</p>
<p><strong>Wo und wie kaufe ich Gold und Silber?</strong><br />
Beim Kauf von Edelmetallen gibt es primär zwei Möglichkeiten: Münz- und Edelmetallgeschäfte oder im Internet. Wichtig bei der Empfehlung sind das Motiv: Sammler oder Kapitalanleger sowie die Kenntnisse in diesem Bereich. Anfänger sollten auf eine Beratung nicht verzichten. Diese Beratung gibt es vor allem in Geschäften, in denen man persönlichen Kontakt mit dem Händler aufnehmen kann. Auf der anderen Seite bieten aber auch viele Online-Händler eine kompetente, telefonische Beratung.  Bei der Frage, ob man Anlegermünzen eher bequem im Internet oder in einem stationären Geschäft kauft, gibt es keinen eindeutigen Sieger. Es kommt auf die Kundenpräferenzen an. Für das Internet sprechen insbesondere die bequeme Abwicklung und – zumindest tendenziell – die günstigeren Preise. Nachteile des Internetversandhandels gibt es im Wesentlichen zwei. Zum einen ist ein Zug-um-Zug-Geschäft unmöglich, das heißt der Kunde muss immer per Banküberweisung in Vorleistung gehen.   Zum zweiten bleibt der Käufer bei einer Banküberweisung nicht anonym. Deshalb zahlen einige Anleger in einem Geschäft gerne ein paar Euro mehr. Der Barkauf bleibt hier anonym, sofern die Geldwäschegesetzgrenze von 15.000 Euro unterschritten bleibt. Das ist der große Vorteil von Händlern mit Schaltergeschäft oder Filialen. Generell sollte man immer einen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werfen. Dort sind die Spielregeln für Händler und Kunden geregelt. Beim Versandhandel mit Edelmetallen gibt es kein Widerrufsrecht des Verbrauchers. Edelmetalle unterliegen täglichen Börsenschwankungen. Deshalb ist für diese Produkte der Widerruf gem. BGB ausgeschlossen. Weitere wichtige Punkte sind z.B. (…)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><em><a title="Münzen Journal 2/2012" href="http://shop.richter-dyballa.de/products/de/Numismatik/Muenzen-Journal-2-2012.html" target="_blank">Den vollständigen Artikel finden sie in Ausgabe 2/2012 des Münzen Journals…</a></em></h4>
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		<title>Zur Beförderung des Patriotismus</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 13:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[April, Mai, Juni]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrgang 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum König Ludwig I. von Bayern Geschichtstaler prägen ließ Schaut man deutsche Münzen des 19. Jahrhunderts an, fällt ihre Gleichförmigkeit, ja manchmal Langeweile auf. Gedenk- und Preismünzen sind eine Ausnahme und kommen vor allem in Sachsen, Hannover, Baden und Bayern vor, während die Könige von Preußen wenig Neigung hatten, durch solche Ausgaben zu glänzen. Unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum König Ludwig I. von Bayern Geschichtstaler prägen ließ</strong></p>
<p>Schaut man deutsche Münzen des 19. Jahrhunderts an, fällt ihre Gleichförmigkeit, ja manchmal Langeweile auf. Gedenk- und Preismünzen sind eine Ausnahme und kommen vor allem in Sachsen, Hannover, Baden und Bayern vor, während die Könige von Preußen wenig Neigung hatten, durch solche Ausgaben zu glänzen. Unter der Regentschaft von König Ludwig I. zwischen 1825 und 1848 und seines Sohns und Nachfolgers Maximilian II. bis 1864 leistete sich Bayern eine geradezu üppige Folge von Geschichtstalern. Die Serie beginnt mit einem Konventionstaler von 1825 anlässlich des Regierungsantritts von Ludwig I. und endet 1856 mit einem Doppeltaler auf die Weihe eines Denkmals Maximilians II. in Lindau.</p>
<p>Mit der Ausgabe von Geschichtstalern knüpfte der kunstsinnige und baufreudige Ludwig I. an eine alte Tradition an, denn schon bei den alten Römern und dann nach langer Pause ab dem 16. Jahrhundert wurden Münzen zu Propaganda- und Erinnerungszwecken geprägt. Sie hatten ähnliche Aufgaben wie die Medaillen, die in der Zeit der Renaissance modisch wurden und gute Dienste zur Verherrlichung von fürstlichen und anderen Personen sowie von wichtigen geschichtlichen und anderen Ereignissen taten.</p>
<p>Der Konservator des königlichen Münzkabinetts in München, Franz Ignatz von Streber, interessierte schon 1806 den an Kunst, Architektur und der Numismatik interessierten Kronprinzen Ludwig, der 1825 als Ludwig I. den Thron bestieg, für die Ausgabe von bayerischen Konventionstaler als Gedenkmünzen. Doch Ludwig sah vorerst keine Notwendigkeit, auf die Münzpolitik seines Vaters Maximilian I., der 1806 König von Bayern wurde, Einfluss zu nehmen. Außerdem befand man sich im Zusammenhang mit den damaligen Kriegen in einer überaus schwierigen Zeit, in denen Gestaltungsfragen von Münzen deplatziert waren. Nach dem Regierungswechsel im Jahr 1825 war der neue König Ludwig I. geneigt, „größere Sorten der gegenwärtigen Courrent Münzen (z. B. Dukaten und Thaler) in historische Denkmünzen zu verwandeln“, wie es in einer Denkschrift von Streber heißt. Ludwig I. verkündete, er wolle nicht für Jahrhunderte, sondern für Jahrtausende bauen. Er plante, München in einen Ort zu verwandeln, „der Teutschland zur Ehre gereichen soll, dass keiner Teutschland kennt, wenn er nicht München kennt“. Der Monarch setzte alles daran, um das weitgehend agrarisch geprägte, zudem noch in unterschiedliche Kultur- und Kirchenlandschaften zerfallene Bayern zu einen und fit für die Herausforderungen des neuen Jahrhunderts zu machen. Mit vielfältigen Staatsbauten und Denkmalstiftungen bleibt der König bis heute als großer Bauherr und Förderer von Kunst und Wissenschaft im Gedächtnis und als einer, dem kriegerischer Sinn fehlte.</p>
<p>In diesem Denken und Handeln erhielten die Geschichtstaler einen wichtigen Platz in der Kulturpolitik des Königs. Sie schön und angemessen zu gestalten war für ihn ein großes Anliegen, viele Ausgaben gehen auf seine Ideen zurück. (…)</p>
<h4><em><a title="Münzen Journal 2/2012" href="http://shop.richter-dyballa.de/products/de/Numismatik/Muenzen-Journal-2-2012.html" target="_blank">Den vollständigen Artikel finden sie in Ausgabe 2/2012 des Münzen Journals…</a></em></h4>
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		<title>Kuschan – Schmelztiegel der Religionen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 12:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[April, Mai, Juni]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrgang 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Buddhismus, Hinduismus, griechisch-römische Götter: Auf den Münzen der Kuschana finden sich verschiedenste Einflüsse. Sie sind das Ergebnis der besonderen geographischen Lage dieses kurzlebigen, doch prosperierenden Reiches. Am Beispiel Kuschans zeigt sich, welchen großen Wert Münzen spielen können, um die Geschichte eines Reiches aufzuarbeiten. Neben einigen Inschriften liegen ansonsten kaum Quellen vor, die uns über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Buddhismus, Hinduismus, griechisch-römische Götter: Auf den Münzen der Kuschana finden sich verschiedenste Einflüsse. Sie sind das Ergebnis der besonderen geographischen Lage dieses kurzlebigen, doch prosperierenden Reiches.</p>
<p>Am Beispiel Kuschans zeigt sich, welchen großen Wert Münzen spielen können, um die Geschichte eines Reiches aufzuarbeiten. Neben einigen Inschriften liegen ansonsten kaum Quellen vor, die uns über die Könige von Kuschan Auskunft geben, und so bilden ihre Münzen nicht nur ein wertvolles, chronologisches Gerüst. Sie erlauben auch einige Aussagen über die ethnische und religiöse Zusammensetzung des Volkes der Kuschana – und natürlich über Politik und Repräsentation seiner Könige.</p>
<p><strong>Doch beginnen wir von vorne: Wer waren die Kuschana? Und vor allem: Wo lebten sie?</strong><br />
Die Kuschana beherrschten ein Gebiet in Zentralasien, das bei seiner größten Ausdehnung – wohl zwischen 100 und 250 n. Chr. – vom Gebiet des heutigen Tadschikistan bis zum Kaspischen Meer und vom Gebiet des heutigen Afghanistan bis hinab ins Indostal und das Ganges-Yamuna-Zweistromland reichte. Es reichte also bis in den Norden Indiens.</p>
<p>Chinesische Annalen belegen die Präsenz eines Volksstamms namens Yuezhi (Yüeh Chih) nahe der chinesischen Grenze bei der heutigen Provinz Gansu seit dem 7. Jh. v. Chr. Auch einigen griechischen Geographen war dieses Volk bekannt, allerdings unter dem Namen Tochari. Um 100 v. Chr. setzte der Aufstieg der Kuschana langsam ein. Zu dieser Zeit nahm ein Herrscher namens Maues den Titel König der Könige an. Für das Kleinkönigtum bestand die Hauptaufgabe darin, sich nicht von den mächtigen Nachbarn südlich der Quelle des Oxosflusses (Amudarja) und vor allem nicht vom Baktrischen Reich zermalmen zu lassen.</p>
<p>Vom Aufstieg des Reiches im 1. Jh. n. Chr. zeugen vor allem Münzen. Unter König Kujala Kadphises (ca. 0-50 n. Chr.) wurden nicht nur sehr viele Münzen geprägt, auch stammen sie aus verschiedenen Distrikten seines Reiches. Die chinesische Hou han-shu-Chronik bezieht sich wahrscheinlich auch auf Kujala: ,,Mehr als hundert Jahre nach der Wanderung der Yuezhi griff der hi-hou von Kuei-shang, genannt K’iu-tsiu-k’io, vier andere hi-hou an; er nannte sich selbst König, der Name seines Reiches war Kuei-shang. Er drang in An-si [Parthien] ein und nahm das Land von Kao-fu [Kabul] ein; auch triumphierte er über Pu-ta und Ki-pin [Kaschmir] und annektierte diese Königreiche. Als K’iu-tsiu-k’io starb, war er älter als achtzig Jahre.“</p>
<p>Der Name seines Nachfolgers ist unbekannt, doch sein prätentiöser Titel lässt erwarten, dass auch ihm eine weitere Festigung und Ausdehnung des Kuschanreiches gelungen ist: Basileùs Basiléōn Sōtēr Mégas, was soviel heißt wie König der Könige, großer Erlöser. Mit diesem Titel stellt sich der König von Kuschan in eine hellenistische Herrschertradition, denn auch die Nachfolger Alexanders des Großen gerierten sich als Sōtēres – eine typische Strategie, um die Herrschaft zu legitimieren. Es ist daher kein Wunder, dass der Titel auf den Münzen in griechischer Sprache zu lesen ist, obwohl nur wenige Kuschana – das ist zu vermuten – dieser Sprache mächtig waren. (&#8230;)</p>
<h4><em><a title="Münzen Journal 2/2012" href="http://shop.richter-dyballa.de/products/de/Numismatik/Muenzen-Journal-2-2012.html" target="_blank">Den vollständigen Artikel finden sie in Ausgabe 2/2012 des Münzen Journals…</a></em></h4>
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		<title>Teil 12: Chaco-Culture-Nationalpark</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 11:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[April, Mai, Juni]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrgang 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor über tausend Jahren eroberten die Anasazi-Indianer das Gebiet um den Chaco Graben. Ihre Ruinenstätte prägt heute das Landschaftsbild des Nationalparks. Im San Juan Becken im Nordwesten des US-Bundesstaates New Mexico liegt in 1800 Metern Höhe und etwa 40 km Länge der Chaco Graben, in dem die Anasazi-Indianer vor über tausend Jahren ein beeindruckendes Kulturgut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor über tausend Jahren eroberten die Anasazi-Indianer das Gebiet um den Chaco Graben. Ihre Ruinenstätte prägt heute das Landschaftsbild des Nationalparks.</p>
<p>Im San Juan Becken im Nordwesten des US-Bundesstaates New Mexico liegt in 1800 Metern Höhe und etwa 40 km Länge der Chaco Graben, in dem die Anasazi-Indianer vor über tausend Jahren ein beeindruckendes Kulturgut hinterließen. 3000 Bauwerke geben Zeugnis über die außergewöhnliche architektonische Baukunst dieser Ureinwohner. 1907 wurde das Wüstenareal zum Chaco Canyon National Monument ernannt. Seit 1980 steht das Gebiet unter Naturschutz und trägt den Namen Chaco-Culture-Nationalpark.</p>
<p>Der Anasazi-Stamm besiedelte einst das Stück Land, auf dem heute die vier US-Bundesstaaten Colorado, Arizona, Utah und New Mexico liegen. Zwischen 850 und 1250 gründeten die Indianer rund um den Chaco Canyon so genannte Pueblo-Siedlungen. In ihrer Baukunst vereinten die Anasazi-Indianer astronomische und geometrische Elemente miteinander und schufen mit ihren treppenförmigen öffentlichen Großhäusern eine Meisterleistung. Dabei standen die Kivas – so wurden die großen Versammlungsräume der Großhäuser genannt – im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Geschehens. Die Nachfahren der Anasazi leben heute im Südwesten der Vereinigten Staaten. (&#8230;)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><em><a title="Münzen Journal 2/2012" href="http://shop.richter-dyballa.de/products/de/Numismatik/Muenzen-Journal-2-2012.html" target="_blank">Den vollständigen Artikel finden sie in Ausgabe 2/2012 des Münzen Journals…</a></em></h4>
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		<title>Erfolgsgeschichte in Silber</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[April, Mai, Juni]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrgang 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Der kleine Bruder vom Gold kommt groß raus Nelson Bunker und William Herbert Hunt hatten das Zocken von Kindesbeinen an gelernt – als Teil des Hunt-Clans, einer der wohlhabendsten Familien der USA und wichtigsten Spieler auf dem Ölmarkt, erlebten sie mit, wie ihr Vater Haroldson Lafayette Hunt mit dem schwarzen Gold zum Milliardär wurde. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der kleine Bruder vom Gold kommt groß raus</strong></p>
<p>Nelson Bunker und William Herbert Hunt hatten das Zocken von Kindesbeinen an gelernt – als Teil des Hunt-Clans, einer der wohlhabendsten Familien der USA und wichtigsten Spieler auf dem Ölmarkt, erlebten sie mit, wie ihr Vater Haroldson Lafayette Hunt mit dem schwarzen Gold zum Milliardär wurde. Doch Nelson und William wollten mehr – und suchten sich für ihren Plan ausgerechnet das vermeintlich minderwertige Silber aus. Etwa 150 Millionen Unzen kauften sie im Verlauf der Siebziger Jahre und trieben damit den Silberkurs von unter 2 Dollar im Jahr 1973 auf bis zu 50 Dollar im Jahr 1980. Zeitweise mussten sie ganze Transportflugzeuge chartern, um ihre Schätze außer Landes zu schaffen. Der große Absturz ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Die Gier nach immer höheren Gewinnen trieb sie zu immer größeren Geschäften an der New York Commodities Exchange, die Blase platzte – und die Hunt-Brüder wurden zum Inbegriff des gescheiterten Anlagezockers, der von ganz oben nach ganz unten abstürzt.</p>
<p>Nachdem das Vertrauen in Silber während der Achtziger und Neunziger Jahre nachhaltig beschädigt war, haben seit dem Jahrtausendwechsel immer mehr Privatinvestoren das „weiße Metall“ als attraktive Anlageform entdeckt – und nach den anhaltenden Preiszuwächsen der vergangenen Jahre kommt der „kleine Bruder“ von Gold ganz groß raus. „Wir beobachten ein stark gestiegenes Interesse an Silber als Anlageform, in allen Stückelungen und auch in Form von Sammlerstücken mit geringer Auflage, beispielsweise Produkte der australischen Perth Mint“, sagt Gernot Maier, Geschäftsführer des Münzhändlers Schoeller aus Wien. „Immer mehr Anleger kaufen neben Gold auch Silber. Australien ist hier sehr gefragt, gerade im Vergleich zu Standardmünzen wie Krügerrand oder Philharmonikern. Die Nachfrage nach den Perth-Mint-Produkten ist ungebrochen“, berichtet Rainer Dallner vom Edelmetallhändler Silber Corner aus Heßdorf. Die Gründe für den Ansturm auf Silber liegen auf der Hand: Dieses Investment passt auch in den kleinen Geldbeutel – eine Unze Silber kostet derzeit etwa 25 Euro, für die gleiche Masse in Gold müssten Anleger etwa 1300 Euro zahlen.</p>
<p>Und dass das Silber dem großen Bruder im Hinblick auf Renditechancen in nichts nachsteht, hat es in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen: Vor zehn Jahren kostete eine Unze noch 5 Euro, heute sind es 25 Euro. Zum Vergleich: Gold ist vom April 2002 innerhalb von zehn Jahren von 343 auf 1300 Euro gestiegen, der Wert hat sich damit „nur“ etwas mehr als verdreifacht. Sein Preispotenzial zeigte Silber im April 2010, als der Wert einer Unze innerhalb eines Jahres von 13 auf 32 Euro anstieg. Anhänger des weißen Metalls verweisen gern auf die sogenannte „gold-silver-ratio“, also die Relation zwischen dem Gold- und Silberpreis, die jahrhundertelang bei 1:20 lag und derzeit etwa 1:50 beträgt. Im Klartext: Wenn Silber in Zukunft noch stärker für Investoren interessant wird und sich das Wertverhältnis angleicht, könnte Silber leicht bei 60 Euro liegen. (…)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><em><a title="Münzen Journal 2/2012" href="http://shop.richter-dyballa.de/products/de/Numismatik/Muenzen-Journal-2-2012.html" target="_blank">Den vollständigen Artikel finden sie in Ausgabe 2/2012 des Münzen Journals…</a></em></h4>
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		<title>Teil 11: El Yunque Nationalforst</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floriandyballa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahrgang 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Januar, Februar, März]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen dem Atlantik und dem karibischen Meer liegt der einzige tropische Regenwald der USA. 1903 wurde er zum Nationalpark ernannt. Ein Besuch im El-Yunque-Nationalforst ist ein ganz besonderes Erlebnis. Seine einzigartige Lage im Nordosten von Puerto Rico, umgeben vom karibischen Meer und dem atlantischen Ozean, vertuscht schon fast die geringe Flächengröße des Waldes von nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen dem Atlantik und dem karibischen Meer liegt der einzige tropische Regenwald der USA. 1903 wurde er zum Nationalpark ernannt.</strong></p>
<p>Ein Besuch im El-Yunque-Nationalforst ist ein ganz besonderes Erlebnis. Seine einzigartige Lage im Nordosten von Puerto Rico, umgeben vom karibischen Meer und dem atlantischen Ozean, vertuscht schon fast die geringe Flächengröße des Waldes von nur 113 km². Aufgrund seines ganzjährigen tropischen Klimas und der immensen Artenvielfalt unterscheidet er sich beträchtlich von allen anderen nationalen Wäldern der Vereinigten Staaten.</p>
<p>Schon der spanische König Alfons der XII. erkannte im Jahr 1876 die überregionale Relevanz des Regenwaldes – noch lange bevor er zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Das zentrale Grundbuchamt der USA ernannte das Gebiet am 17. Januar 1903 offiziell zum Luquillo Forest Reserve. 1935 wurde es in Caribbean National Forest umbenannt. Um die geschichtlichen und kulturellen Werte der Puerto Ricaner sowie seiner eingeborenen Volksstämme hervorzuheben, ließ der ehemalige U.S.-Präsident George W. Bush den Regenwald ein weiteres Mal umbenennen. Seit dem 2. April 2007 trägt er den Namen El-Yunque-Nationalforst.</p>
<p>Der Regenwald befindet sich an den Berghängen der Sierra de Luquillo Mountains. Die höchste Bergspitze El Toro ragt 1.065 Meter in die Höhe und nimmt den Großteil des Waldgebiets ein. Ganzjähriger Niederschlag und eine Durchschnittstemperatur von 21° Celsius schaffen eine fast dschungelartige Kulisse mit üppiger tropischer Vegetation, Klettergärten, Wasserfällen und Flüssen. (&#8230;)<br />
&nbsp;</p>
<h4><em><a title="Münzen Journal 1/2012" href="http://shop.richter-dyballa.de/products/de/Numismatik/Muenzen-Journal-1-2012.html" target="_blank">Den vollständigen Artikel finden sie in Ausgabe 1/2012 des Münzen Journals…</a></em></h4>
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		<title>2-Euro-Gedenkmünze „Bayern“ 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floriandyballa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahrgang 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Januar, Februar, März]]></category>

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		<description><![CDATA[Märchenschloss Neuschwanstein repräsentiert Bayern auf 2-Euro-Münze „Lederhose und Laptop“ – mit diesem Motto schmückt sich das moderne Bayern. Der bereits 555 n. Chr. in Form eines bairischen Stammherzogtums belegte und 1806 in ein eigenes Königreich reformierte Freistaat Bayern darf sich freuen: Deutschlands größtem Flächenland wird in diesem Jahr eine eigenen 2-Euro-Gedenkmünze gewidmet. Seit dem Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Märchenschloss Neuschwanstein repräsentiert Bayern auf 2-Euro-Münze</strong></p>
<p>„Lederhose und Laptop“ – mit diesem Motto schmückt sich das moderne Bayern. Der bereits 555 n. Chr. in Form eines bairischen Stammherzogtums belegte und 1806 in ein eigenes Königreich reformierte Freistaat Bayern darf sich freuen: Deutschlands größtem Flächenland wird in diesem Jahr eine eigenen 2-Euro-Gedenkmünze gewidmet.</p>
<p>Seit dem Jahr 2004 können alle Euroländer jährlich zu besonderen Anlässen eine zusätzliche 2-Euro-Münze ausgeben. Die 2-Euro-Gedenkmünzen besitzen die gleichen technischen Parameter wie 2-Euro-Umlaufstücke und sind im gesamten Euroraum gesetzliches Zahlungsmittel. Aus diesem Grund erfreuen sie sich bei vielen Sammlern auch großer Beliebtheit.</p>
<p><strong>Das Märchenschloss von König Ludwig II.</strong><br />
Nahe der Gemeinde Schwangau, im idyllischen Allgäu, befindet sich eines der bekanntesten Schlösser Europas. Auf steilen Felsen gebaut erscheint Schloss Neuschwanstein in seinem architektonischen Glanz. Die Aussicht auf Berg und Tal mit kleinen Schluchten und Seen untermalt die beeindruckende landschaftliche Umgebung des Schlosses. (&#8230;)<br />
&nbsp;</p>
<h4><em><a title="Münzen Journal 1/2012" href="http://shop.richter-dyballa.de/products/de/Numismatik/Muenzen-Journal-1-2012.html" target="_blank">Den vollständigen Artikel finden sie in Ausgabe 1/2012 des Münzen Journals…</a></em></h4>
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		<title>Afrika in der Antike &#8211; Gold und Elfenbein</title>
		<link>http://muenzen-journal.de/afrika-in-der-antike/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floriandyballa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahrgang 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Januar, Februar, März]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Menschen der Antike war Afrika eine einzige, große Schatzkammer: Gold, Elfenbein, Weihrauch, Edelsteine, Edelhölzer und Sklaven – das waren die Schätze, die Nordafrika zu bieten hatte. Doch was ist Nordafrika überhaupt? Im geographischen Sinne trennen die nahezu undurchdringlichen Weiten der Sahara den Norden vom Rest des afrikanischen Kontinents ab – eine klare Aufteilung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Menschen der Antike war Afrika eine einzige, große Schatzkammer: Gold, Elfenbein, Weihrauch, Edelsteine, Edelhölzer und Sklaven – das waren die Schätze, die Nordafrika zu bieten hatte. Doch was ist Nordafrika überhaupt? Im geographischen Sinne trennen die nahezu undurchdringlichen Weiten der Sahara den Norden vom Rest des afrikanischen Kontinents ab – eine klare Aufteilung, wie sie sonst nicht viele Kontinente aufweisen. Im Süden markiert die west-östlich verlaufende Sahelzone die  Grenze, während westlich der Atlantik und östlich das Rote Meer den Kontinent begrenzen. Nordafrika hat eine Fläche von 4,75 Millionen Quadratkilometern, vier Fünftel davon sind gegenwärtig Wüste.</p>
<p>Araber, Mauren (daher das kolonialistische „Mohren“), Nubier und Berber sind die dominierenden Völkerschaften dieser Region. Zu den Kernstaaten Nordafrikas zählen heute Marokko mit der Westsahara, Algerien, Tunesien (kleiner Maghreb), Libyen (großer Maghreb), Ägypten sowie der Sudan (nur der Norden). Bei diesen modernen Staatsgebilden müssen wir uns jedoch vor Augen halten, dass es keine historisch gewachsenen Grenzen sind, die diese Länder voneinander trennen. Vielmehr wurden die Demarkationslinien – wie auf dem gesamten afrikanischen Kontinent – von den einstigen europäischen Kolonialmächten auf dem Reißbrett gezogen. Die Folgen davon sehen wir heute beinahe täglich in den Nachrichten.</p>
<p>Betrachten wir das Land aus dem Blickwinkel des Numismatikers, so eröffnet sich eine faszinierende Welt, die sich deutlich von dem abhebt, was wir aus dem „klassischen“ griechisch-römischen Kulturraum kennen. Beginnen wir mit der ältesten Hochkultur Nordafrikas, dem Pharaonenreich Ägypten.</p>
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<p><strong>Ägypten: Reichtum ohne Münzen</strong><br />
Die kulturellen Errungenschaften dieser frühesten Hochkultur der Menschheit sind allgemein bekannt, sodass wir uns hier auf die monetäre Seite dieses Reiches konzentrieren können. Im Osten Nordafrikas gelegen, richteten die ägyptischen Herrscher ihren Blick stets auf die Levante. Der Westen hingegen, Nordafrika, war, abgesehen von einem schmalen Küstenstreifen und wenigen, oft nur mühsam zu erreichenden Oasen, unzugängliche Wüste. Es war das Land, das die Mythologie der Ägypter als Reich des Todes ansah. Lediglich der Süden, wo das oft aufsässige Volk der Nubier lebte, war von einem gewissen Interesse, das letztlich bis an die Grenzen Nordäthiopiens reichte, wobei die Ägypter die Nubier gerne in einen Topf mit den Äthiopiern warfen und sie als solche bezeichneten – eine geographische Unschärfe, die zeigt, wie wenig man über die südlichen Gebiete wusste, außer dass dort irgendwo das Goldland Punt lag. An Gold hatte es Ägypten nie gemangelt, an Silber hingegen schon. Diese Tatsache vermutet man als Grund, weshalb das Münzwesen in Ägypten erst spät Einzug hielt. Zwar war Ägypten auch noch im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. eine bedeutende Handelsmacht und führte Kriege, für die griechische Söldner angeheuert wurden. Allerdings bezahlte man Waren und Soldaten nicht mit Münzen, die in Ägypten geprägt wurden, sondern importierte fremdes Geld. Erst im 5. Jahrhundert v. Chr., nachdem Ägypten vom Perserreich regiert wurde, begann man damit, dort Münzen zu prägen, doch verraten diese über die ägyptische Kultur denkbar wenig. Erst kurz bevor Ägypten von Alexander dem Großen überrannt wurde (332 v. Chr.), brachte Pharao Nektanebos II. (359-240) Goldmünzen heraus, die Hieroglyphen und eine pharaonische Bildsprache trugen. (&#8230;)<br />
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<h4><em><a title="Münzen Journal 1/2012" href="http://shop.richter-dyballa.de/products/de/Numismatik/Muenzen-Journal-1-2012.html" target="_blank">Den vollständigen Artikel finden sie in Ausgabe 1/2012 des Münzen Journals…</a></em></h4>
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		<title>Kiautschou – ein deutsches Hongkong</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>floriandyballa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahrgang 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Januar, Februar, März]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den Kolonialgebieten des Deutschen Reichs nimmt das chinesische Kiautschou eine Sonderstellung ein. Das zeigt sich auch in der Tatsache, dass nur zwei deutsche Münztypen geprägt wurden. Diese waren auf den Mexico-Dollar ausgerichtet, eine Art Weltwährung. Mitte des 19. Jahrhunderts lebten 600 Millionen Menschen in China. Schon damals weckte dieser unermesslich große potenzielle Markt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter den Kolonialgebieten des Deutschen Reichs nimmt das chinesische Kiautschou eine Sonderstellung ein. Das zeigt sich auch in der Tatsache, dass nur zwei deutsche Münztypen geprägt wurden. Diese waren auf den Mexico-Dollar ausgerichtet, eine Art Weltwährung.</strong></p>
<p>Mitte des 19. Jahrhunderts lebten 600 Millionen Menschen in China. Schon damals weckte dieser unermesslich große potenzielle Markt die Begehrlichkeiten Europas. Mit Opium versuchten die Briten, den Chinesen wertvolles Silber zu entlocken. Als diese sich gegen das aus den britischen Kolonien in Indien eingeführte Rauschmittel wehrten, setzte England seine Handelsinteressen mit Kanonen durch (1. Opiumkrieg 1842). Die Härte, mit der der zweite Opiumkrieg (1856-1860) geführt wurde, war der ökonomischen Verfassung Europas geschuldet, das von der ersten Weltwirtschaftskrise (1857-1859) betroffen war. Der industrielle Kapitalismus war entfesselt, auf die massenhaft produzierten Güter ließen sich im engen Europa nicht absetzen. Neue Märkte mussten her.</p>
<p>Für Preußen, den größten Staat im deutschen Flickenteppich, ging es zudem um Renommée im stetigen Wettstreit mit dem damals noch blühenden Habsburgerreich. Der Geograph und Geologe Ferdinand von Richthofen trieb die Bemühungen Preußens um Handelsverträge und -stützpunkte in Ostasien maßgeblich voran. Richthofen bereiste weite Teile Chinas und interessierte sich vor allem für die Rohstoffressourcen des Landes, träumte aber auch von der Erschließung des Raums durch Eisenbahnen. Er war es, der die Empfehlung aussprach, einen Handels- und Marinestützpunkt in der Bucht von Kiautschou einzurichten. Die Aneignung der Südseekolonie „Deutsch-Neuguinea“ befeuerte das Interesse an einem deutschen Hafen in China, um den Seeweg zu erleichtern. Bismarck war für eine zurückhaltende Ostasienpolitik eingetreten. Als er aus dem Amt schied (1890), nahm man die französische Expansion in China und Vietnam (Indochina) zum Anlass, den deutschen Imperialismus in dieser Region zu forcieren.</p>
<p>Briten, Amerikaner und Franzosen öffneten China für ihre Importe, indem sie durch christliche Missionare das Vertrauen der Bevölkerung suchten. Nicht selten ging die Mission mit Opiumhandel einher: Der Westen brachte den Chinesen Opium und Bibeln. Auch an der Kiautschoubucht in der Provinz Shantung wirkten deutsche Missionare, die sich unter deutsches Protektorat stellten. Exponent der christlichen Behauptung deutscher Interessen war Bischof Johann Baptist Anzer, der auch als chinesischer Staatsbeamter Karriere machte und 1902 zum Mandarin ersten Ranges ernannt wurde. Er führte einen unerbittlichen Kampf gegen den Konfuzianismus. Als 1897 zwei seiner Patres ermordet wurden, war das ein willkommener Anlass für Wilhelm II., „mit voller Strenge und wenn nötig brutaler Rücksichtslosigkeit den Chinesen gegenüber endlich zu zeigen, dass der Deutsche Kaiser nicht mit sich spaßen lässt und es übel ist, denselben zum Feind zu haben.“ (&#8230;)<br />
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<h4><em><a title="Münzen Journal 1/2012" href="http://shop.richter-dyballa.de/products/de/Numismatik/Muenzen-Journal-1-2012.html" target="_blank">Den vollständigen Artikel finden sie in Ausgabe 1/2012 des Münzen Journals…</a></em></h4>
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